Erfahrungen mit Infrarotheizungen : Ersatz der alten Elektrospeicheröfen

Ausgangslage: Fakten zum Haus

Das Haus liegt in der Nähe von St. Imier (Kanton Bern, Schweiz) auf 1110 Meter über dem Meeresspiegel und wurde in den 1970er Jahren erbaut. Das Haus ist nicht isoliert und besteht aus Beton. Das Dach wurde 2013 neu isoliert (mit 20 cm) und neu eingedeckt. Seit September 2013 hat dieses Haus neue 3-fach verglaste Fenster.

Schauen Sie sich den ausführlichen Erfahrungsbericht der Besitzerin an:

 

Herausforderung: zu wenig Wärme mit Elektrospeicheröfen

Die Besitzerin beklagte sich darüber, dass die drei bestehenden Elektrospeicheröfen bei voller Leistung das Haus im Winter auf lediglich 12 °C aufwärmen konnten.

Alternative Heizungssysteme sind ausgeschlossen, da es in dieser Region keine Gaszuleitung gibt. Eine Ölheizung ist aufgrund des Platzverlustes im Haus ebenfalls ungeeignet. Den Öltank hätte man draussen installieren müssen, wobei dieser im Winter wiederum eine elektrische Beheizung erfordert hätte, um eine Gefrierung des Öls zu verhindern. Bei diesen beiden Alternativen hätte man nachträglich Gas- oder Ölleitungen in die Bausubstanz integrieren müssen. Dies wiederum hätte das Budget für die Heizungssanierung bei Weitem überschritten.

Lösung: bedarfsgerechtes Heizen mit Infrarotheizungen

Trotz der schlechten Gebäudeisolation bieten sich Infrarotheizungen als die bestmögliche Lösung zum Ersatz der alten Elektrospeicheröfen an. Die ecofort Infrarotheizungen wurden Ende August 2014 montiert. Zusätzlich zu den Infrarotheizungen wurde auch ein Kamin im Wohnzimmer installiert. Die Hauptgründe für die Entscheidung der Besitzerin für Infrarotheizungen sind folgende:

  • Mehr Wärme, mehr Komfort
  • Platzsparend
  • Keine Wartung, keine Unterhaltskosten
  • Günstige Anschaffung

Die Besitzerin ist sehr zufrieden mit den Infrarotheizungen, die Wärme wird von ihr als "sehr angenehm, wie ein Kachelofen" empfunden. Durch die Steuerung mittels programmierbaren Funk-Thermostaten konnte die Bewohnerin die Infrarotheizungen in jedem Raum auf ihr persönliches Wohlempfinden abstimmen. Beispielsweise 20 °C im Wohnzimmer, aber nur 17 °C im Schlafzimmer. Jeder Raum kann somit auf seine individuelle Temperatur eingestellt werden.

Anschaffungskosten

Materialkosten von gesamthaft CHF 11'044.- inkl. Lieferung für insgesamt 11 IR-Heizungen:

Installationskosten des Elektrikers betrugen gesamthaft CHF 4'500.- inkl. neuem Sicherungskasten.

Betriebskosten

Zitate der Besitzerin:
"Bitte sehen Sie die untere Tabelle für die Elektrokosten. Die niedrigen Kosten in der ersten Periode für 2013 sind damit zu erklären dass das Haus erst Anfang März 2013 gekauft wurde. Die IR Heizung wurde im Ende August 2014 installiert."

"Die erhöhten Heizkosten in der ersten Periode 2015 kann man mit dem Dazuschalten der Hybridheizkörper im Erdgeschoss erklären, was notwendig ist bei unter 0°C. Aber das Haus ist alles in allem um 8°C wärmer und wird immer auf 12°C gehalten bei Abwesenheit (vorher um 5°C)."

"Die Stromkosten in der 3. Periode könnte man als Kosten ohne Heizung deklarieren und für die Wintermonate abziehen um auf die reinen Heizkosten zu kommen. Mein Standpunkt ist, dass die Heizkosten etwas billiger mit der IR Heizung sind. Leider ist es in der Tabelle unten nicht wirklich ersichtlich, weil das Haus ja um 8°C wärmer gehalten wurde.*"

* Bundesregierung Deutschland: 1 Grad weniger Raumtemperatur, senkt die Heizkosten um rund 6 Prozent.

PeriodeZahlung 2013Zahlung 2014Zahlung 2015
1. Quartal (1.1. - 31.3.) CHF 439.05 CHF 837.68 CHF 1'272.60
2. Quartal (1.4. - 30.6.) CHF 297.85 CHF 381.85
3. Quartal (1.7. - 30.9.) CHF 128.20 CHF 258.75
4. Quartal (1.10. - 31.12.) CHF 765.55 CHF 738.45
Summe total CHF 1'630.65 CHF 2'216.73

Fazit

Die Besitzerin ist mit der Kombination Infrarot- und Hybridheizungen sehr glücklich und zufrieden. Das Haus bzw. die einzelnen Räume können jetzt auf die gewünschte Temperatur eingestellt werden. Die Anschaffungskosten sind im Vergleich zu klassischen Heizsystemen (Gas-, Öl-, Wärmepumpenheizung) viel tiefer, auch die Betriebskosten fallen gering aus.

Bei den Heizkosten bzw. Stromkosten muss die Tatsache mit einberechnet werden, dass das Haus mit den Nachtspeicheröfen zuvor gar nicht auf die gewünschte Temperatur geheizt werden konnte. Gemäss der Besitzerin ist das Haus dank der Infrarotheizungen rund 8°C wärmer als mit den Nachtspeicheröfen. 8 °C höhere Raumtemperatur machen gemäss der Bundesregierung Deutschland knapp 40 % der Heizkosten aus. Wird diese Tatsache mitberücksichtigt, sind die Betriebskosten der Infrarotheizungen äusserst gering.

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